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Eine Geschichte mit Leidenschaft.

Den Anfang nahm das Landhaus Nagelfluh am Hochgrat. Allerdings nicht, wie viele vermuten, wegen des Namens "Nagelfluh", sondern es begann alles im „Staufner Haus“. Im Jahr 1965 übernahmen die Brüder Erwin „Hugo“ und Ernst Wagner als Pächter das „Staufner Haus“ unterhalb des Hochgratgipfels. Zur Gastwirtschaft kam dann im Jahr 1967 auch die Viehwirtschaft mit Rindern, Schweinen und Hühnern dazu.

Wer einmal im „Staufner Haus“ war, kann sich sehr gut vorstellen, dass diese Arbeit und das Leben in freier Natur nicht viel mit dem Komfort und Luxus zu tun hat. Es ist einfach Natur pur. Es prägte die Wagnerbrüder und legte mit den Grundstein, auf dem die Leidenschaft für das "Landhaus Nagelfluh" ruht.

 Im Herbst 1971  war die Zeit im „Staufner Haus“ gekommen, die Kinder mussten in die Schule und so gaben die Eheleute Erwin „Hugo“ und Therese „Resi“ Wagner die Pacht ab.

Allerdings kam es wie es kommen musste: Der Berg ruft! Im Fühling 1972 übernahmen die Eheleute Wagner die „Oberlauch Alp“ unterhalb des „Staufner Haus“. Fortan betrieben Sie wieder Gast- und Viehwirtschaft. Diese Pacht sollte diesmal ein halbes Leben dauern und endete erst nach 27 erfolg- und erlebnisreichen Jahren im Herbst 1999.

Alle Kinder und Enkel waren stets mit auf der Alpe und halfen wo immer eine Hand gebraucht wurde. Diese Eigenschaft finden Sie heute noch im "Landhaus Nagelfluh". Ganz gleich, wer Ihnen begegnet, sollten Sie Hilfe benötigen, können Sie sich sicher wähnen.
Die älteste Tochter und heutige Inhaberin des Landhauses, Silvia Barber war bis 1984 täglich auf der „Oberlauch Alpe“ , besuchte dann in Kempten die Fachhochschule und beendete Ihre Engagement mit der Meisterprüfung im Hotel- und Gaststättengewerbe. Fortan war Silvia,  zusammen mit Ihrer Mutter,  die „gute Seele“ im Landhaus.


Im Sommer 1978 fällten die Eheleute Erwin und Therese Wagner die Entscheidung, dass das Leben auf der Alpe zwar ein Traum sei, aber man müsse schließlich auch an das Alter denken. So entschieden sie gemeinsam, in Oberstaufen ein Landhaus mit dem regionalen Schwerpunkt „Schrothkur“ zu eröffnen. Alle finanziellen Mittel wurden zusammengetragen, lange geplant und Entbehrungen in Kauf genommen.

Im Herbst 1978 war Grundsteinlegung für das Landhaus Nagelfluh. Nach 15 Monaten Bauzeit, die natürlich nicht reibungslos ablief und (fast) komplett in Eigenleistung, mit nur einem Bauhelfer geschah, war an Weihnachten 1979 die Einweihungsfeier und am 01.01.1980 die offizielle Eröffnung.

Vom Tag der Eröffnung an, waren Herzlichkeit, Freundlichkeit und Gastfreundschaft die wichtigsten Tugenden für das Nagelfluh. Die "Original Oberstaufener Schrothkur" zieht sich fortlaufend wie ein roter Faden durch das Haus. Gesund werden- Gesund sein- Gesund bleiben...ist steht´s die Devise.


Im Jahr 2007 war es dann soweit, es wurde Zeit, sich zur Ruhe zu setzen. Tochter Silvia, nun schon seit über 20 Jahren mit Verantwortung im Nagelfluh tätig, übernimmt die Geschäftsleitung. Einzelzimmer werden mit Kingsizebetten ausgestattet, für die ganz "großen" Gäste gibt es Betten in Überlänge. Zwei Zimmer und eine Ferienwohnung werden allergikergecht ausgestattet.

Mit der Einführung der Karte "Oberstaufen Plus" im Jahre 2008 wurde dem Gast etwas nie da gewesenes geboten...Urlaub "Alles Inklusive"! Bergbahnen (inklusive Skipass), Erlebnisbad "Aquaria", Klettergarten und vieles mehr kann der Gast während seines Aufenthalts gratis nutzen.


Das Jahr 2010 stellt einen medialen Wandel dar, denn Silvia  schuf die landesweit bekannte „StreetView-Torte“ für Google. Heute erhalten Sie alles wissenswerte schnell und unkompliziert über die aktualisierte Website oder die sozialen Netzwerke. Wir sind sicher, auch in Zukunft wird man noch einiges über das Landhaus Nagelfluh berichten können.